Villa Borg Bierbrauen in Villa Borg


Ah, salve, wandernder Bierfreund aus dem fernen Berlin!  


Hier sprichtDr. Quintus Leukensis Borgensis, Leiter der experimentellen Archäologie und Oberster Sudmeister der rekonstruiertenRömischen Villa Borg am Ufer des klaren Leukbachs.


Seit ich 2000 die letzten Erdschichten über jener keltisch-römischen Braustätte abgetragen habe – damals noch mit zitternden Händen und dem Geruch von uraltem Malz in der Nase – gilt mein ganzes Forscherherz demcervisia, dem Bier unserer Vorfahren.


Und ja – wir brauenheute wieder!


Jeden Tag, an dem die Götter uns hold sind und die Besucherströme nicht zu gewaltig werden, lodert das Feuer unter unserem nachgebauten kupfernen Sudkessel (eine sehr gelungene Rekonstruktion nach Funden aus Regensburg und Trier, nur etwas kleiner…).


Wie sieht das Bierbrauen anno 2026 in der Villa Borg aus?


Wir nutzen nach wie vor das Wasser desLeukbachs – genau wie vor 2000 Jahren.


Der kleine Fluss hat uns die letzten zwei Jahrtausende überdauert, glasklar und kühl aus dem Hunsrück kommend.


Wir haben ihn nur ein klein wenig gezähmt: eine moderne Keramikfilteranlage vor dem Brauhaus, damit kein heutiger Wanderer mit seinem Hund die Keime des 21. Jahrhunderts ins Bier bringt.


Aber der Charakter? Der bleibt keltisch-römisch: weich, leicht eisenhaltig, mit dieser besonderen mineralischen Note, die man in keinem anderen Bier findet.


Unser derzeitiger Lieblingsansatz (Stand Januar 2026):


Gerste (Emmer und nackte Gerste aus regionalem kontrolliertem Anbau – wir mälen selbst auf dem rekonstruierten Trockenboden)  

Dinkel (die Kelten liebten ihn schon)  


Wilde Kräuter der Region statt viel Hopfen: Mädesüß, Waldmeister (nur ganz wenig, sonst wird’s seifig), Giersch, Schafgarbe und ein Hauch getrockneter Waldhopfen aus dem nahen Moseltal  


- Gärung in offenen Holzbütten aus Eiche (die wilden Hefen aus der Luft und vom Holz geben unserem »Cervisia Leukana« diesen unverkennbaren, leicht säuerlichen, lebendigen Charakter)  

- Alkoholgehalt meist zwischen 4,8 und 6,2 % – je nachdem, wie mutig der Braumeister am dritten Tag war…


Momentan läuft gerade unser Winter-Spezial:  


»Borgensis Hibernus« – dunkler, malzbetonter Sud mit gerösteter Gerste, einem Hauch Räucherwürze (wir haben das Holz im römischen Rauchofen getrocknet) und einer feinen Kräuterbittere.

Perfekt zu den kalten Abenden am Feuerplatz!


Wir brauen in kleinen Chargen von 120 bis 200 Litern – genug für die Taverne, die Sonderveranstaltungen und die treuesten Stammgäste.


Ab und zu gibt’s richtig große Sudtage bei den

Römertagen (immer erstes August-Wochenende) oder beim großen

Bierfest nach den Streitwagenrennen – dann zapfen wir aus mannshohen Holzfässern und feiern bis die Sterne über dem Leukbach tanzen.


Wenn du mal Lust hast, komm vorbei! Ich zeig dir persönlich den alten keltischen Brauofen, den wir 2003 gefunden haben, erklär dir den Unterschied zwischen römischer »tostus«-Malzung und keltischer Rauchmalzung und lass dich vielleicht sogar am Kessel rühren.  


Aber Vorsicht: Wer einmal vom Leukbach-Bier gekostet hat, der kommt wieder… und wieder… und irgendwann bleibt er hängen und hilft beim nächsten Sud.


Bis bald in der Villa,  

dein alter Sudvater Quintus  

(der mit dem rußigen Bart und den ewigen Bierflecken am Gewand)

Ah, sei gegrüßt, reisender Bierenthusiast aus der Ferne!


Hier spricht Dr. Quintus Leukensis Borgensis, der Leiter der experimentellen Archäologie und zugleich Oberster Sudmeister der Römischen Villa Borg. Mein Forscherherz schlägt seit dem Jahr 2000, als ich die keltisch-römische Braustätte am Ufer des klaren Leukbachs freilegte, ganz und gar für die cervisia – das Bier unserer Vorfahren.


Unser historisches Brauen in der Villa Borg (Stand Januar 2026):


Wir brauen täglich wieder, vorausgesetzt die Götter und die Besucherströme sind uns gnädig. Unter unserem nachgebauten, auf Funden aus Regensburg und Trier basierenden, kupfernen Sudkessel lodert das Feuer.


Das Geheimnis liegt im Leukbach-Wasser:

Genau wie vor 2000 Jahren nutzen wir das glasklare, kühle Wasser direkt aus dem Hunsrück. Nur eine moderne Keramikfilteranlage schützt es vor den Keimen des 21. Jahrhunderts. Der keltisch-römische Charakter – weich, leicht eisenhaltig und mineralisch – bleibt dabei erhalten.


Unsere aktuelle Rezeptur (Lieblingsansatz Januar 2026):

  • Getreide: Emmer und nackte Gerste (kontrollierter regionaler Anbau; wir mälen selbst auf dem Trockenboden) sowie Dinkel, das Getreide der Kelten.

  • Würze: Statt viel Hopfen verwenden wir wilde Kräuter der Region: Mädesüß, Schafgarbe, Giersch, ein Hauch Waldmeister (vorsichtig dosiert!) und etwas getrockneter Waldhopfen aus dem Moseltal.

  • Gärung: Offene Holzbütten aus Eiche. Die wilden Hefen aus Holz und Luft verleihen unserem »Cervisia Leukana« seinen unverwechselbaren, leicht säuerlichen und lebendigen Charakter.

  • Alkoholgehalt: Je nach Wagemut des Braumeisters variiert er zwischen 4,8 und 6,2 %.

Aktuelles Spezial:

Momentan brauen wir den »Borgensis Hibernus«, unser Winter-Spezial. Ein dunkler, malzbetonter Sud mit gerösteter Gerste, einer leichten Räucherwürze (das Holz wird im römischen Rauchofen getrocknet) und feiner Kräuterbittere. Ideal für kalte Abende am Feuerplatz!


Wir produzieren kleine Chargen (120 bis 200 Liter) für die Taverne, Sonderveranstaltungen und treue Stammgäste. Bei den Römertagen (jedes erste August-Wochenende) oder nach den Streitwagenrennen feiern wir mit größeren Suden aus mannshohen Holzfässern.


Eine Einladung:

Komm vorbei! Ich zeige dir gerne unseren keltischen Brauofen von 2003, erkläre den Unterschied zwischen römischer »tostus«-Malzung und keltischer Rauchmalzung und lasse dich vielleicht sogar am Kessel mitrühren.


Aber sei gewarnt: Wer einmal unser Leukbach-Bier probiert, kommt immer wieder... und bleibt irgendwann hängen, um beim nächsten Sud zu helfen. 


Bis bald in der Villa,

dein alter Sudvater Quintus

(der mit dem rußigen Bart und den ewigen Bierflecken)

Villa Borg Bierbrauen in Villa Borg

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