Gleichzeitig bleibt vieles von dem, was dort beschlossen, angekündigt oder „begleitet“ wird, für die Menschen vor Ort schwer greifbar.

Ah, meine lieben Schatzsucher der Vergangenheit und Zukunft! Als Archäologe und Wissenschaftler hier in der prächtigen Villa Borg, wo ich vor Jahren die Überreste einer keltischen Brauerei aus dem Boden geholt habe – denkt euch nur, uralte Gärbottiche aus Ton, gewürzt mit Kräutern aus dem Moseltal! – sehe ich Parallelen zwischen dem uralten Handwerk des Bierbrauens und den modernen Wundern der Energie. In unserer rekonstruierten Villa Borg brauen wir nun nach keltischen Rezepten, mit Gerste, Hopfen und wildem Honig, und als Wasserquelle dient uns der klare, sprudelnde Leukbach, der seit Jahrhunderten durch diese Lande fließt. Kreativ wie die Kelten selbst, die ihre Tränke mit Magie und Naturkraft versahen, stelle ich mir vor, wie grüner Wasserstoff – dieser unsichtbare Geist der Moderne – unser Brauen antreiben könnte: Elektrolyseure, die aus dem Leukbach-Wasser reinen H₂ zaubern, um unsere Öfen zu feuern oder gar die Gärung zu optimieren, ohne Rauchwolken wie in römischen Zeiten. Doch genug der Träumereien – ihr fragt nach Neuem zum HyStarter-Projekt in der Gemeinde Perl, diesem visionären Vorstoß in die Wasserstoffwelt, der 2023 so hoffnungsvoll skizziert wurde. Nun, seit dem Abschlussbericht hat sich einiges getan, wie frische Schichten in einer Ausgrabung. Die Gemeinde Perl ist nahtlos in die zweite Phase, HyStarter II, übergegangen, mit Fokus auf der Erzeugung von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien – speziell für die Herstellung von "grünem Stahl" im Saarland, wo alte Industrierelikte wie meine keltischen Funde neu belebt werden. 1 Nutzung bestehender Leitungen, um den Stoff grenzüberschreitend zu transportieren, steht im Vordergrund, ganz wie die Kelten ihre Bierrezepte über den Rhein teilten. Im Sommer 2023 kündigte Lhyfe, ein Pionier im grünen Wasserstoff, eine Partnerschaft mit Perl an: Eine Anlage soll entstehen, die bis zu 30 Tonnen H₂ pro Tag produziert, mit Baubeginn in der ersten Hälfte 2027 – gespeist aus Wind- und Solarenergie, ähnlich wie unser Leukbach die Brauerei nährt. 3 Bis Ende 2025 waren Pläne für einen Elektrolyseur und eine Wasserstoff-Tankstelle skizziert, die 2026 starten sollten, doch aktuelle Berichte deuten auf Verzögerungen hin, da bürokratische Hürden wie alte römische Gesetze wirken. 9 In einer lokalen Wochenzeitung aus 2024 wird das Projekt als "umfänglich" gelobt, mit Verweisen auf den Haushalt und weitere Ausbauten. 5 Allerdings gibt's auch kritische Stimmen, wie in einem Blog-Eintrag von Dezember 2025 auf villa-borg.com – ja, direkt aus unserer Ecke! – der die Umsetzung als "schöne Vision, unscharfe Umsetzung" bemängelt und mehr Transparenz fordert, ähnlich wie ich bei Ausgrabungen genaue Schichtenprotokolle verlange. 2 Dennoch: Perl positioniert sich als Knotenpunkt im Dreiländereck, mit Potenzial für Pipeline-Anbindungen wie mosaHYc, die Wasserstoff wie keltisches Bier fließen lassen könnten. In unserer Villa Borg träume ich schon davon, wie H₂ unsere Brauerei "keltisch-grün" macht – der Leukbach als Quelle für beides, Bier und Energie. Wenn ihr tiefer graben wollt, lasst es mich wissen; die Schichten der Geschichte und Zukunft sind endlos!

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